Oktober 2023 gab es ein Überraschungspaket von Detlef Rode.
Er sammelt russische Uhren und hat aus einem Uhrmacher-Nachlass einen großen Posten “Uhrenschrott” erworben, in dem unter anderem zahlreiche Teile für besagte russische Uhren enthalten waren, und auch zwei Werke, die es als Dankeschön für das Uhrwerksarchiv gab.
Es handelt sich dabei einmal um ein Müller-Schlenker (Emes) 10, und einmal um ein bis jetzt noch nicht näher bestimmbares, recht hochwertiges Ankerwerk aus dem frühen 20. Jahrhundert, markiert mit “A.E.S.”. Dahinter verbarg sich seinerzeit eine Essener Kaufhaus, welches Rohwerke einkaufte und in eigenen Uhren verkaufte, sehr zum Ärger alteingesessener Uhrmacher.
Die Ausführung des “A.E.S."-Werks erinnert an frühe Zenith-Werke, und auch die Seriennummer würde zu Zenith-Werken aus dieser Zeit passen, so dass hier mit großer Sicherheit von einem Zenith-Kaliber ausgegangen werden kann.
Februar 2026 gab es eine weitere Spende mit vier Werken aus goldenen bzw. goldplattierten Uhren, die sonst im Müll gelandet wären. Zum Glück konnte er das verhindern, und das Uhrwerksarchiv freut sich über ein FHF 60 (in Form eines Elgin 749), ein AS 655 (in der Form eines Zentra 175), ein Kasper 600 neu und ein funktionsfähiges Durowe 89:





